Pflanztisch Bauanleitung

 

Ein Instagram Story über den Bau eines Planztisches aus dem Blog von AnetasLeben.com
Wie ich dazu gekommen bin meinen Pflanztisch zu bauen?!

 

Ich habe ihn vor einiger Zeit in verschiedenen Varianten und Farben bei Pinterest und bei Instagram gesehen und mich inspirieren lassen, ihn im Sommer 2018 nachzubauen. Eine tolle Inspiration hierfür war Sabrina so.leben.wir. Instagram. 

Ausschlaggebend eine Pflanztisch Besitzerin zu sein, war meine Kindheit bei meiner Großmutter. Sie hatte einen Pflanztisch in ihrem Garten. Wir haben als Kinder viel Zeit in ihrem Garten verbracht und ich habe immer gedacht, wenn ich mal groß bin, dann werde ich auch einen Garten und so einen Pflanztisch haben.

Sie hatte uns immer Limonade und frisches Obst daraufgestellt aber auch ihre Kräuter und Blümchen gepflanzt.  Also was gibt es schöneres, als schöne Erinnerungen an unsere Kindheit? Ich möchte auch gerne meinen Kindern tolle Bilder, liebenswerte Rituale und Erinnerungen aus ihrer Kindheit weitergeben. Aus diesem Grund, habe ich mir gedacht, alte und neue Traditionen auch meinen beiden zu vermitteln. So werde ich, wenn ich mal alt bin, ihnen davon erzählen können.

Ihr werdet es aber auch mit Sicherheit kennen, jeder hat einen Platz im Haus den er nicht so gerne mag. Aber auch im Garten kann es diesen Platz geben! Jedenfalls war es bei mir so. Da wir die Terrasse links neben unserem Spielhaus zusätzlich schon gebaut hatten, war der Linke neuen Teil der Holzterrasse ein solcher „Schandfleck“. Also musste ein Plan her und am besten ein schönes DIY.

 

Ich beschreibe euch hier in meinem Blog eine Bauanleitung, wie Ihr Schritt für Schritt den Pflanztisch nachbauen könnt. Selbstverständlich, könnt ihr ihn in jeder beliebigen Größe bauen, je nachdem wie ihr ihn für euren Platz benötigt. 

 

Diese Größe hat ungefähr mein Pflanztisch: 

Höhe 2,05 Meter (inkl. Unterkonstruktion)

Breite 2,00 Meter 

Tiefe 0,45 Meter (zzgl. der Stabilisierung an der nicht sichtbaren Rückwand)

 

Jeder hat im Baumarkt um die Ecke die Möglichkeit, die Holzbretter so zurecht schneiden zu lassen, wie er/sie diese eben benötig bzw. Platz hat. 

 

Folgendes braucht ihr etwa für die oben genannte Größe:

  • 23 x Nut- und Feder Holzbretter für die Rückwand (200 x 10 x 1,6 cm)
  • 11 x Holzbretter für das Dach und die Basiskonstruktion aus Fichte oder ähnlich (200 x 20 x 2,8 cm)
    • 2 x Arbeitsplatte
    • 2 x Boden
    • 2 x mittlere Ablage (194,2 x 20 x 2,8 cm)
    • 2 x Dach
    • 4 x 90 cm Seitenwände
    • 2 x 50 cm mittlere Stütze oben in der Unterkonstruktion
    • 2 x 37 cm mittlere Stütze unten in der Unterkonstruktion
  • Dachpappe für oben auf den Dachvorsprung
  • 10 x Dachlatten für den Rahmen der Rückwand und die Unterkonstruktion (200 x 4,3 x 1, 8 cm)
  • 4 x Dachlatten für die Dach-Stütze und die Stabilisierung der Rückwand von hinten (200 x 5,4 x 3,4 cm)
    • 3 x Stütze auf 45 Grad Gehrung an beiden Enden geschnitten (50 x 5,4 x 3,4 cm)
    • 3 x Rückwand (200 x 5,4 x 3,4 cm) am besten Außen je und in der Mitte senkrecht
  • 0,5 L x Grundierung für den Außenbereich
  • 1 L x Farbe eurer Wahl 
  • 3 Metallwinkel klein für das Dach
  • 12 Winkel groß für die Unterkonstruktion
  • 30 x Nägel für die Dachpappe (Flachkopf)
  • 60 x Spax-Schrauben 4 x 2,5 Unterkonstruktion Winkel
  • 60 x Spax-Schrauben 4 x 4 Unterkonstruktion Boden / Arbeitsplatte
  • 100 x Spax-Schrauben 4 x 3,5 Rückwand
  • Werkzeug: Säge, Akkuschrauber, Hammer, Zange, Schraubendreher

 

Als aller erstes müsst ihr die Grundkonstruktion bauen. Am besten auch so, dass ihr es auf Arbeitshöhe von etwa +-90 cm habt. Im Prinzip eine Kiste. Der Boden sollte mit einer rund umlaufenden Dachlatte versehen werden, damit die Luft zirkulieren kann und das Holz keine Feuchtigkeit zieht. 

 

Wenn ihr die beiden Bretter (200 cm) für den Boden des Pflanztisches gelegt habt, werden die Seitenwände (90 cm) mit Winkel daran befestigt. Hier habe ich vier von den Brettern genommen. Zwei Links und zwei rechts. Diese befestigt ihr alle mit den großen Winkeln. Dann kommt das Mittelteil (37 cm) genau auf die Mitte des Bodens. Dieses ebenfalls mit Winkel an den Boden befestigen. Dann die beiden Bretter (194,2 cm) für die mittlere Ablage. Also im Prinzip der Einlegeboden. Nun das nächste Mittelbrett (50 cm). Die mittleren Bretter werden senkrecht auf den Boden befestigt. (Siehe Bild) 

 

Nun kommt der Deckel drauf, der ebenfalls aus zwei Holzbrettern (200 cm) besteht. Dies ist nun eure Arbeitsfläche oder Abstellfläche. 

 

Jetzt kommt die Rückwand. Ihr müsst nun die Nut- und Federbretter zusammenstecken und mit je drei Schraube an der Unterkonstruktion befestigen. Das macht ihr jetzt, bis die komplette Rückwand vollständig ist. Am oberen Teil der Nut- und Federbretter, wird eine dünne Dachlatte längst komplett über die Rückwand aber auf der Vorderseite befestigt sowie zwei senkrechte Dachlatten außen. Diese dienen zur Stabilisierung der Nut- und Federbretter.

 

Jetzt das Dach. Ich habe mich bei einer Gesamtlänge für drei 50 cm lange Stützen entschieden. Die müssen auf beiden Seiten auf eine 45 Grad Gehrung geschnitten werden. Eine leichte Neigung macht hier Sinn. Damit der Regen oder Schnee sich nicht, darauf sammeln.

 

Nun braucht ihr drei längliche flache Dachlatten a 40 cm diese an der Rückwand mit kleinen Winkeln befestigen. Dann oben drauf wieder die zwei Bretter (200 x 20 x 2,8 cm) als Dach. Darauf legt ihr dann die Dachpappe. Diese mit Nägeln befestigen. 

 

Ich habe von hinten für die nötige Stabilität die drei restlichen Dachlatten verschraubt. Denn sonst könnte sich das Holz verziehen und das gute Stück sieht nach einiger Zeit krumm und schief aus. 

 

Jetzt zum Streichen. Ihr müsst unbedingt grundieren. Nicht nur wegen dem Wetterschutz, sondern auch wegen der Haftung der Farbe. Ich habe mich für weiße Grundierung entschieden und im Anschluss könnt ihr eurer Wunschfarbe auftragen. 

 

Viel Spaß beim nachbauen.... 

 

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